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2019-04-18 13:48:03 WIR können den Crash vermeiden.
Geld aus Nichts

WIR können den Crash vermeiden.

Eine Vielzahl von Experten, darunter eine wachsende Zahl von Führungskräften aus der Finanzelite, prognostizieren den Crash des Euro-Währungssystems.

Der Versuch der Amerikaner, mit „Quantitive Easing“, schieres Gelddrucken also, und Zinssenkung, die Finanz- und Bankenkrise in 2007/8, Stichwort Lehmann Brothers, zu überwinden, wird nicht gelingen.

Die Eurolenker in den Türmen der EZB werden es ebenso wenig schaffen.

Die Hoffnung, nach der Überwindung der Finanzkrise mittels Überflutung mit billigem Geld durch schrittweise Erhöhung der Zinsen den Wasserstand zu senken, schwindet jeden Tag ein wenig schneller. Die Blase, der Schuldenberg ist immer größer geworden!

Über diesen „Elefant in the Room“, der nicht kleiner, sondern immer größer geworden ist, wird aber immer noch nicht öffentlich und auf höchster Ebene gesprochen. Zuviel Angst. Verlust von Macht und Einfluss drohen.

Es wird den Bürgern, den einfachen Menschen immer noch nicht erklärt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen ständig steigenden Immobilienpreisen, steigenden Mieten, steigenden Börsenkursen und der Erhöhung des Schuldenbergs, überall, nicht nur im Euro-Raum.

Es wird dem Bürger auf der Straße nicht erklärt, insbesondere nicht dem Bundesbürger, der das Denglisch der Banker nicht versteht, dass er, wenn diese Finanzpolitik so weiter betrieben wird, Gefahr läuft, seine Ersparnisse und seine Alterssicherung zu verlieren, wenn nicht endlich verantwortlich umgesteuert wird.

Das kann und darf so nicht weitergehen. Der Crash ist nicht die Lösung.

Eine Gemeinschaft, die sehenden Auges dem Untergang ihrer gemeinschaftlichen Währung untätig entgegenblickt, ist keine Gemeinschaft mehr, wenn sie es nicht schafft, ihren auf den Eisberg zufahrenden Kapitänen das Steuerruder aus der Hand zu nehmen.

Die jetzigen Kapitäne, allen voran Herr Draghi und die Finanzminister der EU, müssen sofort ausgewechselt werden, wenn sie außer Niedrigzinspolitik und Gelddrucken nichts mehr anzubieten haben.

Sie verfehlen seit einiger Zeit das Ziel der Aufrechterhaltung von Preisstabilität. Dies wird nun immer klarer, vor allem mit dem Anstieg der Mietpreise in den städtischen Zentren.

Damit ist eine Spirale in Gang gekommen, die in Kombination mit der sich anbahnenden Rezession, d.h. einem Anstieg der Arbeitslosigkeit, der auch dem rasanten Fortschritt der Digitalisierung geschuldet ist, zu einem Zusammenbruch des Versorgungs- und Sozialstaats führen kann.

Dagegen hilft auch keine Flucht mehr aus dem Euro, hinein in Gold, in Immobilien, in Aktien und alle möglichen Derivate.

Die backen keine Brötchen und machen einen nicht gesund und jünger.

Was macht aber eine Gemeinschaft, die nicht mehr ohne Währung, ohne liquides Geld, Brötchen backen und verteilen kann, weil sich ihre Währung in Luft aufgelöst hat und nur noch zwischen Bits und Bites ein Schattendasein führt?

Was macht eine Gemeinschaft, deren Währungshüter die Hausaufgabe, die Herstellung und Aufrechterhaltung von Preisstabilität, nicht mehr bewältigt. Die sich dies nicht eingestehen wollen, weil sie keinen Ausweg mehr wissen oder der Ausweg bedeutet, dass sie ihre Macht und ihre überragende Stellung als die Geldschöpfer verlieren?

Genau diese Frage stellt sich jetzt in der EU, in der Ende Mai die Europawahlen stattfinden.

Wählen sich jetzt die EU-Bürger eine andere Mannschaft von Währungshütern?

Das können sie nicht!

Die Währungshüter in den EZB-Türmen, die mächtigsten Menschen in EU-Europa, können wir weder wählen noch abwählen.

Sie sind unsere Halbgötter, wir müssen, wir sollen ihnen vertrauen.

Auf Gedeih und Verderb? Auch wenn sie ihre Hauptaufgabe nicht mehr erfüllen wollen oder können?

Nun, wer für ein demokratisches Europa eintritt, kann dies nicht gutheißen.

Er wird zu allererst uns allen klar machen, dass die Währungshüter ihre wichtigste Aufgabe, nämlich die Versorgung von uns a l l e n, insbesondere aber der mittelständischen Wirtschaft, mit stabilem Geld schon seit vielen Jahren anderen überlassen haben.

Heutzutage macht das die „Community“, die Ackermann´s, die sich dieses „Privileg“, die Geldschöpfungsmacht, vor allem im Zuge der Digitalisierung erschlichen haben und uns jetzt mit Buchgeld versorgen, zu über 90%, welches lediglich vortäuscht, Geld zu sein, und bestenfalls ein halbwegs abgesicherter Anspruch auf Geldauszahlung ist.

Eine grandiose Mogelpackung, die man bitte schön nicht aufmachen soll, weil sich dann herausstellt, dass da partout nichts mehr drin ist, kein echtes Geld, was mit Genehmigung der EZB von den Nationalbanken, in Deutschland von der Bundesbank, gekommen ist und das man jederzeit in voll werthaltiges Geld, also Bargeld, dem einzigen unbeschränkt zulässigen gesetzlichen Zahlungsmittel, tauschen kann.

Viele ahnen schon lange, immer mehr Bürger wissen es:

Wenn sie testen würden, ob ihre Ersparnisse noch da sind, dann kommt weder über den Banktresen noch aus dem Geldautomat „a Göld“, auch nicht in Bayern.

Bestenfalls gibt es einen Kontoauszug oder einen Eintrag im Sparbuch, dass auch schon aus der Mode gekommen ist, eine Menge warmer Worte und noch mehr AGB´s und schriftlicher Hinweise, die der normale Bankkunde weder liest noch versteht.

Natürlich gibt es auch noch die Versicherung, dass der Sparer das Geld jederzeit abheben kann, wenn er es denn unbedingt möchte. Das würde aber keinen Sinn machen, wird dem Kunden dann erklärt, es sei denn, er legt es sogleich wieder mit Hilfe des Bankkundenberaters an, z.B. in sogenannten ETF´s.

Nun, wer versteht so etwas?

Und, nach wie vor besteht die große Unsicherheit, womit unser Sparer im Fall des Falles, Crash genannt, seine täglichen Brötchen kaufen soll.

Er kann ja wohl schlecht zu seinem Bäcker sagen:

Ich überweise Dir heute ETF´s. Ich habe von meiner Sparkasse heute keine Euros bekommen. Deren Vorrat an Euro-Geldscheinen und Münzen ist zur Neige gegangen und die Goldbarren, die ich sicherheitshalber in den Tresor gelegt habe, kann ich auch nicht in kleine Münzen zerteilen.

Ach ja, und die EC-Karte kann ich heute leider auch nicht benutzen, weil ich mein Konto überzogen habe. Ich musste mein Auto reparieren lassen und habe jetzt nicht mehr genügend Bares.

Aber was passiert mit den Rentnern, wenn ihre Rente auf das Konto der Sparkasse überwiesen wird und sie die Bits und Bites auf ihrem Konto nicht mehr in Bares umtauschen können oder noch viel schlimmer:

Die Ersparnisse sind verschwunden, verliehen worden und der Empfänger zahlt sie nicht mehr zurück, die Sparkasse hat keine Deckung mehr, kein Bargeld mehr im Tresor. Sie kann die Bits und Bites nicht mehr in Bargeld, in echtes Geld tauschen.

Genau dieser Zustand ist eingetreten, bereits 2007/8 war es soweit. Jetzt ist es wieder soweit. Aber jetzt ist noch mehr Luftgeld in der Welt, noch mehr Geld, was Banken und Sparkassen aus „Dünner Luft“ mit Buchungstricks ohne Genehmigung der der EZB oder der Deutschen Bundesbank geschaffen haben. Viel zu viel.
Es erzeugt kein Wirtschaftswachstum mehr, es sorgt nur noch für Preissteigerungen ohne Wertsteigerungen. Dieser Buchgeld-Euro ist dabei, ins Unermessliche zu inflationieren.

Was ist zu tun?

Nochmal Banken retten, die diese falschen Fuffziger in die Bargeldzirkulation eingespeist haben, um sich ein besonders großes Stück vom Wirtschaftswachstumskuchen abzuschneiden?

Das kann es nicht sein, das darf es nicht sein. Und: Es muss nicht sein!

Es gibt eine ganz einfache Lösung, mit nur einem Haken:

Den illegalen Geldschöpfern, den privaten Banken wird die Lizenz zum Gelddrucken entzogen. Das Verbot, selbst Geldschöpfer zu spielen (§§ 3 I Nr. 3, 54 Kreditwesengesetz), wird wieder durchgesetzt.

Jeder Sparer, jeder Gehaltskontoinhaber, jedes Unternehmen, dass sich in der Realwirtschaft bewegt und arbeitet, bekommt ein Konto bei der EZB und der Deutschen Bundesbank, den legalen Geldschöpfern, deren Führungsmannschaft von Verfassung wegen der Aufrechterhaltung der Preisstabilität verpflichtet ist und in Zukunft von einer direkt-demokratisch legitimierten Monetative überwacht und – wenn nötig – ausgewechselt wird, weil ihr die Puste ausgegangen ist oder sie – wie es jetzt der Fall zu sein scheint – von denen gekapert worden ist, die aus Geld- und Machtgier das Unglück angerichtet haben.

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